Integration in Gesundheitsberufe

Ein ganzheitlicher Ansatz zur Vorqualifizierung, Ausbildung, Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen bis in die Berufseinmündung

 

Im Rahmen des im Saarland durchgeführten Modellprojekts des Bundesministeriums für Gesundheit werden Migrantinnen und Migranten anhand von unterschiedlichen Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen auf die Ausbildung und Berufsausübung in der Pflege- und Gesundheitswirtschaft vorbereitet.

 

Schwerpunkte:

 

  • Vorbereitung, Ausbildung und Berufseinmündung in die „Häusliche/Ambulante Betreuung
  • Vorbereitung, Ausbildung und Berufseinmündung in die Pflege
  • Vorbereitung auf die Anerkennung ausländischer Abschlüsse in der Pflege und Humanmedizin
  • Unterstützungsleistungen bei der Koordinierung, individuellen sozialpädagogischen Begleitung und Sprachvermittlung
  • Interkulturelle Fort-/Weiterbildung von Pflegekräften bei der Begleitung und Betreuung von Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund

Die übergeordnete Zielsetzung des Modellprojekts ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Optimierung der beruflichen Integration von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund zur Sicherung von Fachkräften im deutschen Gesundheitswesen zu leisten. Integrationsinstrumente und –verfahren wie Qualifizierungsangebote, Sprachkurse, Rekrutierungs- und Kompetenzfeststellungsverfahren, Vorbereitungskurse und die berufliche Anerkennung werden im Rahmen einer Konzipierung bewertet, ggf. modifiziert oder neu entwickelt und aufeinander abgestimmt zu einem Modell integriert und erprobt. Im Ergebnis erfolgen die Entwicklung und eine praktische Umsetzung eines regionalen, auf Bundesebene übertragbaren branchenbezogenen Strategiekonzeptes, das die erfolgreiche Integration des Potenzials an Arbeitskräften mit Flucht- und Migrationshintergrund optimiert sicherstellt. 

 

Das Modellprojekt zielt auf die Optimierung vorhandener Prozessketten ab – und zwar von der Identifizierung und Gewinnung über die (Vor)Qualifizierung und Ausbildung bis hin zur erfolgreichen Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund. Mit dieser Ausrichtung wird das Projekt mit seinen zahlreichen Einzelmaßnahmen der aktuellen Diskussionslage zur Bedeutung ausländischer Fachkräfte bei der Sicherung des Personalbedarfs in der deutschen Gesundheitswirtschaft gerecht. Vor diesem Hintergrund ergeben sich durch das Modellprojekt auf Landesebene Vorteile zum einen in der Bewältigung des Fachkräftebedarfs in der regionalen Gesundheits- und Pflegewirtschaft sowie zum anderen im Hinblick auf einen bundesweiten politischen Imagegewinn. 


Ansprechpartner

Christoph Pietz

Projektleitung

Tel.: 0681 9520-446

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: christoph.pietz@saaris.de 

Gabriela Weiskopf

Projektleitung

Tel.: 0681 9520-566

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: gabriela.weiskopf@saaris.de