Forderungsmanagement in Frankreich und Luxemburg

19. Januar 2016, 17:00 Uhr

  


Frankreich und Luxemburg bieten insbesondere den regionalen Unternehmen interessante Absatzpotenziale für Lieferungen und Leistungen. Häufig ist für diese regionalen Geschäfte jedoch eine Absicherung der Forderungen am Markt nicht durchsetzbar oder nicht praktikabel. Das Risiko, dass der im EU-Ausland ansässige Kunde dann trotz ordnungsgemäßer Leistungserbringung nicht zahlt, trägt der deutsche Lieferant. Forderungsausfälle sowie die Verschleppung von Forderungen können sich v. a. für KMU schnell existenzbedrohlich auswirken. Was also tun, wenn auch wiederholtes Nachhaken und Mahnschreiben erfolglos bleiben?

Die Veranstaltung von Handwerkskammer, IHK Saarland und EEN vermittelt am 19. Januar 2016 ab 17:00 Uhr praxisnah, welche vertraglichen Gestaltungsoptionen die Sicherung von Forderungen vereinfachen und welche Verfahren alternativ zum herkömmlichen Klageverfahren für die Eintreibung von offenen Forderungen in Luxemburg und Frankreich zur Verfügung stehen. Zudem werden Wege zur Bonitätsprüfung und Risikoeinschätzung von Kunden sowie auch Möglichkeiten zur Forderungssicherung am Beispiel Luxemburg vorgestellt. Eine Darstellung der Forderungseintreibung im Zuge des gerichtlichen Klageverfahrens sowie der jeweils in den Nachbarländern geltenden Regelungen zum Eigentumsvorbehalt und zur Geltendmachung von Forderungen im Insolvenzfall runden das Programm ab.



Ansprechpartner

Carine Messerschmidt

Enterprise Europe Network - Internationalisierung

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E-Mail: carine.messerschmidt@saaris.de