Präferenzen in der täglichen Praxis nutzen!

Donnerstag, 28.05.2015, 10:00 - 17:00 Uhr

  


Gemäß der EG-Verordnung 1207/2001 können Unternehmen innerhalb der Europäischen Union den präferenziellen Ursprungsnachweis einer Ware nur durch eine Lieferantenerklärung erbringen. Sie dient als Grundlage für die Beantragung der unterschiedlichen Präferenznachweise z. B. EUR.1, EUR-MED beim Zoll. Zudem erkennt sie die IHK bei der Antragstellung für ein Ursprungszeugnis als Nachweis an.Der ausgestellte Präferenznachweis des Exporteurs bringt den Geschäftspartner im Abkommensland in den Genuss, die Waren zollbegünstigt oder zollfrei einzuführen. Aus diesem Grund können unrichtige Angaben auf Lieferantenerklärungen sehr unangenehme Konsequenzen z. B. steuerrechtlicher, strafrechtlicher und zivilrechtlicher Art mit sich bringen.Der Referent, Dipl.-Finanzwirt Jürgen Melzig, wird anhand praktischer Beispiele die Nutzung der Präferenzen üben und Ihnen einen Überblick rund um das Thema Warenursprung und Präferenzen geben. Der Umgang mit Be- und Verarbeitungslisten sowie die Handhabung einzelner Präferenznachweise (Ursprungserklärung auf der Rechnung und Ermächtigter Ausführer, Ursprungszeugnis Form A…), stellen wesentliche Bestandteile des Seminars dar. Dazu laden IHK Saarlad und saar.is ein zum Seminar Präferenzen in der täglichen Praxis nutzen! am 28. Mai, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, in der IHK Saarland, Raum 1.

 

Teilnahmegebühr:

180 Euro inkl. MwSt.


Ansprechpartner

IHK Saarland

Halime Akan
Tel.: 0681 9520-421

E-Mail: Halime.akan@saarland.ihk.de