Wie man dem anderen erfolgreich die Schuld zuschiebt!

Donnerstag, 18.09.2014 09:00 - 17:00 Uhr

  


Die Rechtsprechung der letzten Jahre hat die Bedeutung der Prüf- und Hinweispflichten im Werkvertrag und Werklieferungsvertrag dramatisch erhöht. Seitdem versuchen die Vertragsparteien gegenseitig eigene Planungs- und Ausführungsfehler auf den anderen abzuwälzen.

Dieses Seminar stellt die Prüf- und Hinweispflichten in ihrem rechtlichen und praktischen Gesamtzusammenhang dar, sowohl aus der Sicht des Auftragnehmers als auch aus der Sicht des Auftraggebers und der beteiligten Planer. Aus der aktuellen Rechtsprechung werden Handlungsanweisungen herausgearbeitet und mehrere Checklisten für die Praxis angeboten. Die Fälle und Erfahrungen der Seminarteilnehmer sind willkommen und werden besprochen.


Inhalte:

    • Welche Prüf- und Hinweispflichten bestehen bei Kaufvertrag / Werklieferungsvertrag?
    • Risikoverteilung bei Materialbestellung und -beistellung? Checkliste zur Wareneingangsprüfung    
    • Welche Pflichten bestehen im Angebotsstadium hinsichtlich Leistungsver-zeichnissen, Plänen, Örtlichkeiten? Wieviel Prüfung ist zumutbar?    
    • Prüf- und Hinweispflicht auch des Auftraggebers während der Auftragsabwicklung?
    • Der funktionale Leistungsbegriff des BGH und die Folgen, Checkliste zur Funktionalitätsvereinbarung
    • Welche Prüfungsintensität besteht hinsichtlich der Beistellungen des Auf-traggebers , z. B. Bodenrisiko?
    • Checkliste zur Zumutbarkeit
    • Wie muss hingewiesen werden, damit der Hinweis vom Gericht anerkannt wird? Checkliste zur Hinweisgebung    
    • Welche Rechte stehen dem Auftraggeber bei Verletzung der Prüf- und Hinweispflicht zu?
    • Wann kann der Auftragnehmer Mitverschulden einwenden?
    • Checkliste zum Mitverschulden und zur Quotelung   
    • Mitverantwortung der vom Auftraggeber eingeschalteten Sonderfachleute ? Gesamtschuldverhältnisse zwischen Planer und Auftragnehmer?
    • Wie wirkt sich die Prüf- und Hinweispflicht auf die Vergütung, auf die Beweislast, auf die Verjährung von Mängelansprüchen aus?   
    • Prüf- und Hinweispflichten des Auftragnehmers auch auf mögliche Kostenerhöhungen, Zeitverschiebungen, allgemeine Risiken ? 


    Zielgruppe:
    Das Seminar richtet sich an alle, die bei der Projektabwicklung für Auftragnehmer oder Auftraggeber Ergebnisverantwortung tragen.

     

    Referent:
    Dr. Peter Hammacher, Rechtsanwalt, Heidelberg

     

    Teilnahmegebühr:

    398,00 € zzgl. MwSt. enthalten sind Getränke, Mittagessen und das Buch


    Ansprechpartner

    Dr. Christoph Esser

    Mittelstandsberatung

    Tel.: 0681 9520-440

    Fax.: 0681 5846125

    E-Mail: christoph.esser@saaris.de

    Anja Schönberger

    Qualifizierung

    Tel.: 0681 9520-441

    Fax.: 0681 5846125

    E-Mail: anja.schoenberger@saaris.de