Neubewertung AEO und Zollbewilligungen – betriebliche Vorbereitungen und Organisationsanpassungen

Gemeinschaftsveranstaltung von IHK und saaris

 

21. Juni 2017


Die Neubewertung von Bewilligungen durch die Zollverwaltung nach dem UZK ist im zweiten Quartal dieses Jahres gestartet. Hintergrund hierfür ist die Anpassung der Bewilligungsvoraussetzungen durch die Einführung des UZK am 01. Mai 2016.

Betroffen sind alle Unternehmen, die bisher über eine Bewilligung zum Authorised Economic Operator (AEO), zum Zugelassenen Ausführer (ZA) und sonstige Vereinfachungen und Bewilligungen verfügen.

Da sich durch den Unionszollkodex (UZK) die Voraussetzungen zur Erteilung von Bewilligungen verschärfen oder geändert haben, müssen diese Voraussetzungen gegenüber den Zollbehörden neu nachgewiesen werden. Dass es sich bei den Neubewertungen nicht nur um eine rein „formelle“ Umstellung der bestehenden Bewilligungen handelt, zeigen die folgenden Inhalte. 

Die Teilnehmer/innen des Seminars lernen neben den Grundlagen der Neubewertung von Bestandsbewilligungen weiterer Verfahrenserleichterungen nach dem UZK kennen und erhalten Handlungsempfehlungen zur Gestaltung der Zoll- und Exportprozesse im Unternehmen.

 

 

 

Inhalte:

 

AEO-Neubewertung

  • Ergänzender Fragebogen zur Neubewertung (vergleichbar mit dem AEO-Fragebogen)
  • Schriftliche Dokumentation aller Zollabläufe in Form von A&O
  • Befähigungsnachweise der mit Zollaktivitäten betrauten Mitarbeiter/Leiter, Schulungsnachweise der letzten 3 Jahre
    Angabe der persönlichen Steuer-ID-Nummern aller Entscheidungsträger
  • Vor Ort Audit der Prüfpfade und Exportkontrollorganisation (ICP), auch beim AEO-C

ZA-Neubewertung:

  • Ergänzender Fragebogen zur Neubewertung (Extrakt des kompletten AEO-Fragebogens)
  • Schriftliche Dokumentation der Exportkontrolle in Form einer umfassenden A&O
    Nachweise über durchgeführte Exportkontrollmaßnahmen (Personen-, Waren- und Länderprüfungen)
  • Begründung für die automatische Überlassung zur Ausfuhr ohne „Zeitfenster“
  • Dokumentation, Nachweise der permanenten Aus- und Weiterbildung (Internet-Recherchen, Newsletter, Seminare)


Besondere Verfahren (Versand, ZL, AV, PV…):

  • Umstellung der Sicherheitsleistungen (Einbeziehung der EUSt-Beträge!)
  • Neubewilligung von Sicherheiten, Verwahrungslager (ZE), Verwendung
    Nachweise zur innerbetrieblichen Bestandsverwaltung, Buchführung (Kontrolle des „Prüfpfads“)


In diesem Seminar wird den Teilnehmern aus Sicht des erfahrenen Referenten Frank Grosskopf erläutert wie Sie Ihre Prozessabläufe überprüfen, dokumentieren und das vom Zoll geforderte"Internal Compliance Program (ICP)" einrichten sollten, um für die anstehende Neubewertung erfolgreich aufgestellt zu sein.

Das Seminar dient auch zur Dokumentation des vom Zoll ebenfalls neu geforderten Nachweises über Schulungen/Trainings des mit Zollaufgaben betrauten Personals.

 

 

 

 

Zielgruppe: 

Sachbearbeiter/innen von Zollabteilungen, Import- / Exportabteilungen,  Gruppen- und Abteilungsleiter, Versandleiter, Disponenten, Leiter der Zollabteilung  und Zollverantwortliche

Termin:

Mittwoch, 21. Juni 2017


Zeit:

09:00 Uhr bis 16:700 Uhr

Referent:

Diplom Finanzwirt (FH) Frank Grosskopf, Geschäftsführer FTC (Foreign Trade Consult) GmbH, Hochheim / Main

Teilnahmegebühr:

280 Euro (zzgl. MWSt) pro Person für IHK–Mitglieder, 360 Euro (zzgl. MWSt) pro Person für Nichtmitglieder 


Ansprechpartner

Anja Schönberger

Qualifizierung

Tel.: 0681 9520-441

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: anja.schoenberger@saaris.de

IHK Saarland

Halime Akan
Tel.: 0681 9520-421

E-Mail: Halime.akan@saarland.ihk.de

Veranstalter
Ort

IHK Saarland

Franz-Josef-Röder-Straße 9

66119 Saarbrücken

Förderer