Grundlagen der Exportkontrolle

Gemeinschaftsveranstaltung von IHK und saaris

 

24. April 2017


International tätige Unternehmen haben gerade beim Export
von Waren umfangreiche nationale und internationale
Kontrollvorschriften zu beachten. Neben den deutschen
Vorschriften des Außenwirtschaftsgesetz und der Außenwirtschaftsverordnung,
spielen vor allem die EG-Dual-Use
Verordnung, zahlreiche Sanktionslisten und Embargovorschriften
sowie das US-Exportkontrollrecht eine wichtige
Rolle. Geringfügige Verstöße können neben Reputationsschäden
zu Bußgeld- und Strafverfahren sowie zum Verlust
zollrechtlicher Verfahrenserleichterungen führen.
Exportkontrollrechtliche Grundlagen zu kennen und anwenden
zu können, ist daher von zentraler Bedeutung.
Eine Herausforderung liegt dabei vor allem in der Schaffung
eines abteilungsübergreifenden Bewusstseins. Unbewusste
aber strafbare Handlungen können so auch schon vor der
Lieferung etwa bei der Vertragsanbahnung oder bei der
Kundenstammanlage ungewollt begangen werden. Neben
Mitarbeitern im Vertrieb oder Einkauf beschäftigen sich auch
zunehmend technische Abteilungen mit den Themen Tarifierung
in die Güterlisten und der Exportkontrolle und Terrorlisten.
Häufig ist neben kaufmännischem gerade technisches
Wissen ausschlaggebend für zollrechtliche und betriebswirtschaftliche
Folgen. Mit praktischen Fällen wird in diesem
Seminar aufgezeigt, worauf es bei der Exportkontrolle im
Unternehmen ankommt und Lösungen aufgezeigt.

 

 

Inhalte:

  • Verfahren und Aufbau des Exportkontrollrechts
    (Deutschland und EU)
  • Grundbegriffe der Exportkontrolle - Verknüpfung zwischen
    Zoll und Exportkontrolle sowie Rechtsfolgen bei Verstößen
  • Embargos (Länderlisten) und Sanktionslisten (Terroristenlisten)
  • Güterlisten (Ausfuhrliste und EG-Dual-Use-VO)
  • Ausfuhren aus und Verbringungen innerhalb der EU
  • Technologietransfer als Ausfuhr
  • Klassifizierung von Gütern in den Güterlisten,
    Auskunft zur Güterliste (Umschlüsselungsverzeichnis,
    EZT-online, Materialstammpflege, Unterlagencodierung)
  • Struktur der Ausfuhrgenehmigung
  • Der Ausfuhrverantwortliche – Rechte und Pflichten sowie
    Aufgaben

 

 

 

 

Zielgruppe: 

Geschäftsleitung, Abteilungsleiter/-innen, Sach-bearbeiter/-innen der Versand-, Einkaufs- oder Zollabteilung. Zollverantwortliche / Zollbeauftragte; (Zoll) Sachbearbeiter/-innen
Ein- und Ausfuhr; Leiter/in Zoll, Logistik, Einkauf, Verkauf, Materialwirtschaft; Versandleiter, Disponenten; Spediteure und Dienstleister

 

 

Termin:

 

 

Montag, 24. April 2017


Zeit:

09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Referent:

Ewald Plum Dipl. Finanzwirt (Zoll), Experte für Zoll-, Verbrauchsteuer- und Außenwirtschaftsrecht,
Associate Partner von Rödl & Partner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Stuttgart

 

 

Teilnahmegebühr:

315,00 Euro (zzgl. MWSt)

 

Hinweis:
Der/die Teilnehmer/in erklärt sich damit einverstanden, dass seine/ihre persönlichen Daten für die Veranstaltungsabwicklung sowie für spätere Teilnehmerinformationen mittels EDV gespeichert werden, in die Teilnehmerliste aufgenommen werden. Bitte beachten Sie, dass auf der Veranstaltung fotografiert und/oder gefilmt werden kann. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung willigt der/die Teilnehmer/in ein, dass gegebenenfalls ein Foto seiner/ihrer Person für die Veröffentlichung in allen Medien (Print, Online, Soziale Netzwerke, etc.) genutzt wird.


Ansprechpartner

Anja Schönberger

Qualifizierung

Tel.: 0681 9520-441

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: anja.schoenberger@saaris.de

IHK Saarland

Halime Akan
Tel.: 0681 9520-421

E-Mail: Halime.akan@saarland.ihk.de

Veranstalter
Ort

IHK Saarland

Franz-Josef-Röder-Straße 9

66119 Saarbrücken