WTS und DFKI: KI-Studie zur digitalen Reife von Steuerabteilungen

3. Dezember 2018


Künstliche Intelligenz (KI) im Steuerbereich ist bereits heute Realität. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine ausreichende digitale Reife der jeweiligen Steuerfunktion, die stets vor einem KI-Einsatz zu überprüfen ist. Wie es gegenwärtig um die Digitalisierung im Steuerbereich weltweit steht und wie ein Reifegradmodell zur Bestimmung von „AI Readiness“ aussehen kann, zeigt die neueste internationale KI-Studie der Steuerberatungsgesellschaft WTS und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI).

 

Im Rahmen der Studie haben die WTS und das DFKI über die internationale Steuerpraxis WTS Global Steuerexperten aus insgesamt 34 Ländern bezüglich des Digitalisierungstands von Steuerfunktionen befragt. Dabei haben 85 Prozent der Studienteilnehmer angegeben, dass sie sich im beruflichen Kontext mit diesem Thema beschäftigen. Die spezifische Nutzung von KI im Steuerbereich halten aktuell aber nur 5 Prozent der befragten Personen für realistisch.

 

„Steuerfunktionen haben die Notwendigkeit zur Digitalisierung und Automatisierung von Steuerprozessen längst erkannt und investieren mehr und mehr in diesen Bereich - und das weltweit. Jedoch sind sie in Sachen KI noch zurückhaltend. Intelligente Steuerlösungen bieten zwar enormes Potential, aber die Organisations- und IT-Infrastrukturen von Steuerfunktionen sind meist noch nicht für den KI-Einsatz gerüstet“, erklärt Fritz Esterer, Vorstand der WTS Gruppe.

 

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