Wasserstoff-Qualität an der Tankstelle überwachen

5. März 2018


Probleme beim Tanken sollen das umweltfreundliche Wasserstoff-Auto nicht ausbremsen: Mit einem neuartigen Sensorsystem wollen Professor Andreas Schütze und sein Forscherteam von der Universität des Saarlandes die gute Qualität und Reinheit des getankten Wasserstoffs sicherstellen. Das Verfahren, das den Wasserstoff im laufenden Betrieb an der Zapfsäule permanent auf Verunreinigungen hin überwachen soll, entwickeln die Ingenieure zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, dem Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik sowie Hydac Electronic. Auch der Mineralöl- und Erdgas-Konzern Shell ist am Projekt beteiligt. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit rund zweieinhalb Mio. €, 570.000 Euro davon fließen ins Saarland.

 

Die Forscher haben eine Infrarot-Messzelle entwickelt, die auch unter extremen Bedingungen bei hohem Druck verlässliche und exakte Informationen darüber liefert, wie es um den Zustand des Gases bestellt ist. Vergleichbare Systeme, die den Zustand von Öl überwachen, haben die Saarbrücker Sensorsystem-Experten bereits zur Marktreife gebracht.

 

(Quelle: http://idw-online.de/de/news687318)