Warum Fachkräftesicherung bereits in der Schule beginnt…

27. Juli 2015


Dass Fachkräftesicherung bereits in der Schule beginnt, zeigt das Beispiel der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle aus dem Saarland. Diese hat im ersten Halbjahr 2015 den 1. Platz im Bundeswettbewerb „Starke Schule“ belegt und sich deutschlandweit unter 649 Bewerbern durchgesetzt. Ausgezeichnet wurde das besonders innovative Konzept der Berufs- und Studienwahlorientierung und die damit verbundene systematische Förderung der Schüler.

Ein Baustein dieses besonderen Konzepts ist das Projekt AnschlussDirekt von saar.is. Hier werden bereits ab Klasse 8 gute bis mittlere Hauptschüler auf ihrem Weg in die Ausbildung gecoacht. Ein wichtiger Aspekt ist das Modell der Wirtschaftspaten, in dem sich zahlreiche saarländische Unternehmer engagieren. Personalverantwortliche und Ausbilder simulieren hier ehrenamtlich Vorstellungsgespräche. Sie informieren die Schüler auch über die Berufe im eigenen Betrieb und die damit verbundenen Anforderungen.

Ein System mit Erfolg! Das Projekt AnschlussDirekt existiert mittlerweile an 31 Schulen im Saarland. Im vergangenen Jahr haben 56 % aller dort betreuten Jugendlichen eine Ausbildung aufgenommen. Finanzierungspartner sind Wirtschaftsministerium, IHK Saarland und Agentur für Arbeit.

Eine weitere AnschlussDirekt-Schule, die Mühlbachschule in Schiffweiler, wurde im Mai mit dem saarländischen Schulpreis ausgezeichnet. Auch hier ist die Berufsorientierung fester Bestandteil des Lernumfeldes. Und auch hier beginnt die Fachkräftesicherung bereits in der Schule!

 

Kontakt:

Anne Steinmann
Ausbildungscoaching
Tel.: 0681 9520-468
Fax.: 0681 5846125
E-Mail: anne.steinmann@saar-is.de