Unternehmerisches Know-how fördern: Hilfe bei saar.is

19. Februar 2016


Mit Beginn des Jahres ist die bundesweite Beratungsförde­rung für kleine und mittlere Unternehmen – zu denen auch Angehörige der freien Berufe zählen – neu ausgerichtet worden. Das neue Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen und richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkon­trolle (BAFA). Regionale Partner für die Durchführung des Programms sind u. a. saar.is und IHK Saarland. Hier werden saarländische Unternehmen bei der Antragstellung unterstützt.

 

Wer wird gefördert? 

  • junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmen)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden - unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)
  • Die Unternehmen müssen ihren Sitz in Deutschland haben und sie müssen der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entsprechen.

Was wird gefördert?
Die Beratung für Jungunternehmen und Bestandsunternehmen umfasst allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finan­ziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.
Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderung erhalten für eine Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich kann eine Folgeberatung zu allen Fragen der Unternehmensführung gefördert werden.

 

Wer darf beraten?
Selbständige Berater bzw. Bera­tungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (> 50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen. Sie müssen einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt. Die Beraterin oder der Berater muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleisten.

 

Wie hoch ist der Beratungszuschuss?

  • 80 % in den neuen Bundesländern (ohne Berlin und ohne Region Leipzig), 60 % Region Lüneburg, sonst 50 %
  • 90 % Unternehmen in Schwierigkeiten unabhängig von Alter und Standort 

Wo und wie wird der Antrag gestellt?
Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des BAFA. Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen. Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

 

Peter Schommer (saar.is) und Dr. Thomas Pitz (IHK Saarland) beraten Unternehmen, die sich für dieses neue Programm interessieren.

 

 

Kontakt:
Peter Schomer
Gründerberatung / Existenzsicherung
Tel.: 0681 9520-459
Fax.: 0681 5846125
E-Mail: peter.schommer@saar-is.de