Unternehmen: Einsatzbereitschaft groß, Potenzial nicht ausgeschöpft

22. Mai 2018


Zwei von drei deutschen Unternehmen engagieren sich für gesellschaftliche Belange. Nur Arbeitsplätze zu schaffen und Steuern zu zahlen, reicht ihnen nicht aus: Sie engagieren sich über gesetzliche Vorgaben hinaus – beispielsweise für ihre Region oder eine gelungene Integration. Die sogenannten "Corporate Citizens" könnten noch effektiver dabei mitarbeiten, gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.Das Problem: Ihr Engagement ist nicht professionalisiert und wird oft nicht anerkannt.

 

Gütersloh, 15. Mai 2018. Für knapp zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland ist regelmäßiges gesellschaftliches Engagement gelebte Praxis. Neun von zehn Unternehmensvertretern sind der Meinung, Unternehmen sollten als Vorbilder wieder stärkere Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Doch die meisten Firmen professionalisieren ihren sozialen Einsatz nicht. Ein Grund könnte die fehlende Anerkennung von Gesellschaft und Politik sein. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage in der deutschen Wirtschaft, die der Stifterverband in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung und weiteren Partnern durchgeführt hat. In der Studie wurden erstmals mehr als 100.000 zufällig ausgewählte Unternehmen zu ihrem gesellschaftlichen Engagement befragt. Mehr als 7.000 von ihnen haben geantwortet.

 

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