Tortechnik Hirtz: Digitalisierung mit uWM plus

Der Mittelständler Heiko Hirtz startete mit seiner persönlichen Digitalisierungsstrategie bereits Anfang 2019. Gemeinsam mit den Mitarbeitern und mit Unterstützung von uWM plus bei saaris ist er auf einem guten Weg in die digitale Zukunft.

 

11. März 2020


Im Unternehmen nahe Überherrn arbeiten heute 15 Servicemitarbeiter im Außendienst und fünf im Innendienst. Da ist – im digitalen Zeitalter – Kommunikation ein herausragendes Thema. Eines, bei dem das saaris-Programm unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) schnell und unkompliziert greifen kann. „Mit einer neuen Software, die unsere betrieblichen Prozesse optimieren sollte, begannen wir schon Anfang 2019“, erzählt Geschäftsführer Heiko Hirtz. Bereits zu diesem Zeitpunkt durfte die Belegschaft über die Softwarelösung mit entscheiden. Das Resultat: große Akzeptanz und breite Zustimmung bei den Mitarbeitern.

 

Mehr Zeit für Kundenbetreuung

Als Referenzunternehmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums lernte Heiko Hirtz das Förderprogramm uWM plus kennen, das Digitalisierungsprojekte im Mittelstand bis zu 80 % fördert. „Wir wollten unsere interne Kommunikation zwischen dem Innen- und dem Außendienst erheblich verbessern. Und das ist uns gelungen“, freut sich der Unternehmer. Es gebe dank der App-basierten Lösung keine Insellösungen mehr. Alle Aufträge, Rapporte, Berichte würden dem entsprechenden Projekt automatisiert zugewiesen: Ordnung von Anfang an. Auf eine Nachfrage bei den Mitarbeitern nach vier Wochen erhielt der Chef den endgültigen Beleg: „Wir arbeiten jetzt mit einer 50 %igen Zeitersparnis.“ Die Angst, dass sich die Mitarbeiter damit selbst wegrationalisieren, ist unbegründet: „Mit den frei gewordenen Kapazitäten ist endlich wieder mehr Zeit für Kundennähe und -betreuung. Trotz ständiger Arbeitsverdichtung ist jetzt mehr Potenzial vorhanden, um bei vollem Einsatz nicht mehr am Limit zu arbeiten – und auch wieder Zeit für die Kundenbetreuung.“

 

Investition schnell amortisiert

Heiko Hirtz schätzt bei uWM plus vor allem die kompetente Betreuung durch Elisabeth Hessedenz, Leiterin von uWM bei saaris, sowie die finanzielle Unterstützung und die unkomplizierte Umsetzung des Bundesförderprogramms, die er gemeinsam mit einem Berater auf den Weg brachte. Seinen Mitarbeitern konnte er klarmachen, wie wichtig es gerade im Handwerk ist, vorne mit dabei zu sein. „Ich möchte im vordersten Abteil eines Digitalisierungszuges sitzen, um langfristig nicht abgehängt zu werden.“ Dazu investierte er gerne eine mittlere fünfstellige Summe in Software und kurzfristig umfangreichere Arbeitszeiten, die sich, so ist er sicher, nach zwei bis drei Jahren amortisiert haben werde.

 

unternehmensWert:Mensch plus: kompakt und intensiv

Mehr Kommunikation und Austausch zwischen den Mitarbeiern. Das ist das Ergebnis von uWM plus bei Tortechnik Hirtz. Ein gemeinsames Projekt, das alle durch den permanenten Dialog nochmal näher zusammenrücken ließ. Den „Zeitdruck“ bei uWM plus sieht Heiko Hirtz eher positiv: „Wir hatten sechs Monate Zeit für die Durchführung des Programms. Mit der Zielvorgabe und einer Deadline musste und wurde das Projekt, das von allen 20 Mitarbeitern während der Arbeitszeit mitbegleitet wurde, kurz, kompakt und intensiv durchgeführt. Wir sind jetzt mit diesem Programm fertig und ich bin meinem Ziel wieder ein gutes Stück nähergekommen.“ Er, der 2002 als alleiniger Unternehmer startete und mit seinem Team heute 3.500 Industrietore betreut und wartet, möchte seine Firma auf Autopilot bekommen. Sein Ziel: Der Betrieb sollte mehrere Wochen komplett ohne ihn laufen können.


Ansprechpartner

Elisabeth Hessedenz

unternehmensWert:Mensch

Tel.: 0681 9520-453

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: elisabeth.hessedenz@saaris.de

Elisabeth Hessedenz von saaris (links) mit dem Büroteam von Tortechnik Hirtz