Saar-Unternehmen nutzt Kreativität der htw saar-„Generation Y“

21. September 2015


In einem feierlichen Akt nahm die Meiser GmbH,  Schmelz-Limbach, kürzlich einen neu entwickelten Prüfstand für Gitterroste in Betrieb. Das Gerät wurde von David Strohm, einem Studierenden der htw saar, im Praxiseinsatz konzipiert. Johannes Rass, der die Bachelor-Arbeit von Seiten des Unternehmens betreut hat, lobte Strohms Kreativität, Fachkompetenz und Engagement und hofft auf Ausbau der Zusammenarbeit. Betreut wurde die Qualifikationsarbeit von Dirk Hübner, Professor für Konstruktionstechnik und Leichtbau an der htw saar.

„Das Ergebnis spricht für sich!“ kommentiert Hübner. Für neuentwickelte Gitterroste, deren Tragfähigkeit nicht ohne weiteres mit den üblichen Berechnungsgrundsätzen nachgewiesen werden kann, werden damit experimentelle Nachweise und zudem Vergleiche mit Ergebnissen entsprechender rechnergestützter Analysewerkzeuge möglich. Neuentwicklungen und vor allem kunden­individuelle Wünsche werden damit schneller realisier-, prüf-, nachweis- und lieferbar. Die Zusammenarbeit soll nun auch im FuE-Bereich intensiviert werden. 

Da passt es ausgezeichnet, dass die Forschungsstrategie der htw saar eine verstärkte Zusammenarbeit mit KMU vorsieht. U. a. ist die Gründung einer professionellen Struktur (Arbeitstitel „Mittelstandszentrum“) vorgesehen, die fakultätsübergreifend die Interessen von mittelständischen Unternehmen an Zusammenarbeit aufgreift und weiterentwickelt und damit zum beiderseitigen Nutzen Innovationspotenziale hebt.