Neuer EU-Investitionsfonds für ländlichen Breitbandausbau

23. Januar 2017


Die EU richtet für den Breitbandausbau in entlegenen Regionen einen speziellen Investitionsfonds ein. Für den „Connecting Europe Broadband Fund“ haben die EU-Kommission und die Europäische Investitionsbank (EIB) soeben ihre Pläne in Brüssel vorgestellt. Mit dem neuen Breitband-Fonds sollen private und öffentliche Investitionen in unterversorgten Gebieten gefördert werden. Die KfW Bankengruppe aus Deutschland ist neben den staatlichen Förderbanken aus Italien und Frankreich einer der drei Ankerinvestoren. Der neue Fonds soll bis zu 500 Mio. Euro von öffentlichen und privaten Investoren einwerben. Die EU-Kommission wird 100 Mio. Euro aus der Fazilität „Connecting Europe“ (CEF) in den Europäischen Breitbandfonds investieren. Der Fonds wird die erste Investitionsplattform sein, die den Breitbandausbau unter dem Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) bündelt. Jedes Jahr sollen damit in einem Umfang zwischen 1 und 30 Mio. Euro sieben bis zwölf Projekte finanziert werden. Insgesamt wird erwartet, dass der Fonds zusätzliche Investitionen zwischen 1 und 1,7 Mrd. Euro für den Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten auslöst. Der operationelle Start des Fonds ist für Mitte 2017 vorgesehen.

 

Weitere Informationen auf http://ec.europa.eu/germany/news/neuer-eu-investitionsfonds-f%C3%BCr-breitbandausbau-auf-dem-lande_de.


Ansprechpartner

Carine Messerschmidt

Enterprise Europe Network - Internationalisierung

Tel.: 0681 9520-452

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: carine.messerschmidt@saaris.de