Natursteine Glöckner agiert bewusst nachhaltig und gewinnt

1. August 2016


CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln. Mit der Frage „Wie sollen wir agieren, damit auch Region, Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten von unseren Geschäften profitieren?“ startete Markus Glöckner Natursteine aus Neunkirchen vor zwei Jahren mit Unterstützung von saar.is seine CSR-Aktivitäten und profitiert enorm davon. Als eines der ersten Handwerksunternehmen hat der Betrieb einen CSR-Bericht erstellt.

 

Arbeitsplatz, Umwelt, Region/Gemeinwesen und Markt sind die vier Bereiche, die Natursteine Markus Glöckner in seiner CSR-Strategie für sich identifiziert hat. Vier Bereiche, in denen sich das Handwerksunternehmen, unter anderem gemeinsam mit der CSR-Servicestelle von saar.is, langfristige Strate­gien erarbeitete und nun danach handelt. „Wir handeln nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit“, erklärt Mitinhaberin Katja Hobler und konkretisiert: „Die Mitarbeiter sollen eine sinnstiftende Arbeit ausführen, die auch einen wirklichen Mehrwert erzielt.“ Das tun sie im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Sanierung an saarländischen Wahrzeichen wie dem Saarbrücker Schloss, der Schlosskirche, der Europa­galerie und vielen anderen Gebäuden hinterlässt plastische Spuren. Das Unternehmen bevorzugt heimische Materia­lien bzw. achtet bei importierten Natursteinen auf die Bedingungen, unter denen sie in der Lieferkette bearbeitet werden. Dies erzeuge höhere Kosten, so Hobler. Langfristig, wenn es um Fachkräftesicherung und demographischen Wandel gehe, könnten sie mit ihrer Strategie aber profitieren. So wie auch jetzt schon in der strategischen Planung und der Wertschätzung für die eigene Arbeit.

 

Wir sprachen mit Katja Hobler:

 

Frau Hobler, wie haben Sie zu CSR gefunden?
Wir haben uns erst einmal klar gemacht, dass wir vieles, was CSR ist, schon automatisch machen. Damit waren wir schon mitten im Thema. Wir haben die Chance erkannt, die in der Möglichkeit steckt, viele verschiedene Einzelmaßnahmen in einem CSR-Konzept zusammenzuführen, z. B. als Mitbegründer der Initiative „Handwerk mit Verantwortung“.

 

Sie haben schon einiges erreicht und entwickeln Ihre CSR-Strategie weiter. Was war hier ausschlaggebend?
Ganz wichtig war und ist die Unterstützung kompetenter externer Berater, wie beispielsweise saar.is. Durch sie erhielten wir eine ausführliche Einführung in die Thematik und entwickelten eine auf das Unternehmen zugeschnittene Struktur, auf deren Basis eine solche Strategie umgesetzt werden kann.

 

Welche Fehler können gemacht, aber auch vermieden werden?
Die Ziele können schnell zu hoch gesteckt werden. Rückschläge müssen mit eingerechnet werden, denn alle müssen an einem Strang ziehen.

 

Und wie profitieren Sie davon?
Wir profitieren mehrfach. In unserem Unternehmen herrschen heute eine viel bessere Struktur und ein ausgereiftes Planungsmanagement vor. Wir wachsen geplanter und Themen wie Weiterbildung, BGM oder Dokumentation können zielgerichteter eingesetzt werden. Wir sind viel besser in der Lage, die kontinuierliche Weiterentwicklung in allen Themenfeldern zu gewährleisten, zu evaluieren und zu kommunizieren.

 

Gesetzliche Berichtpflicht zwingt zu verantwortungsvollem Wirtschaften
Die kommende Berichtspflicht für Großunternehmen wird den Marktdruck auf die kleinen zur Berichterstattung von nicht-finanziellen Leistungen erhöhen. Auch öffentliche Auftraggeber richten sich zunehmend danach, so dass das Thema CSR wichtiger wird. Die saar.is-Servicestelle CSR bietet einen an die ISO 26000 angelehnten Check an. Hier erhalten Betriebe einen Überblick über ihren Status Quo und Hinweise, wo sie ohne allzu großen Aufwand im Sinne von CSR tätig werden können.

 

 

Bildunterschrift:
v.l. Katja Hobler (Mitinhaberin von Markus Glöckner Natursteine) im Gespräch mit Anne Stührenberg (saar.is)

 

 


Ansprechpartner

Christoph Unteregger 

Gesellschaftliches Unternehmensengagement

Tel.: 0681 9520-582

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: christoph.unteregger@saaris.de