NanoPharm erhält Bewilligung für 2. Phase

15. Januar 2016



Gemeinsam bessere Medikamente zu entwickeln und auf den Markt zu
bringen – das ist seit einem Jahr das vorrangige Ziel der Partner des ZIM-Netzwerkes NanoPharm (ZIM = Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand). Nun erhält das ZIM-Kooperationsnetzwerk für zwei weitere Jahre Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Grund für die weitere Bewilligung sind die vielen Forschungsprojekte, welche die Netzwerkpartner in der ersten Phase auf die Beine gestellt haben. Bei ihrer Entwicklungsarbeit verbinden die Wissenschaftler neueste Erkenntnisse aus der Nanotechnologie mit aktueller Pharmaforschung. Dafür konnte das Netzwerkmanagement cc-NanoBioNet bisher bereits über eine Mio. Euro Fördermittel für die Netzwerkpartner einwerben.

Der Eintritt in die Phase 2 ist nicht selbstverständlich, da sie weitere Qualitätsmerkmale fordert. Für NanoPharm ist die Bewilligung ein großer Beweis für die vielversprechenden Aussichten, die in der Schnittstelle zwischen der pharmazeutischen Forschung und der chemischen Nanotechnologie liegen.

Im ersten Jahr der Förderung hat cc-NanoBioNet wichtige Aufgaben erledigt, die für die kommenden zwei Jahre relevant sind, etwa die Suche nach weiteren und vor allem passenden Netzwerkpartnern: So konnten weitere neun Partner gewonnen werden, die neue Bereiche auf dem Weg von der Forschung zur Produktion abdecken und damit eine wertvolle Ergänzung für das Netzwerk darstellen – ein maximal gelebter Technologietransfer. In der Phase 2 hat das Netzwerk nicht nur seine Teilnehmerzahl vergrößert, sondern sich auch regional erweitert. Zu den bisherigen Teilnehmern aus dem Saarland, aus Rheinland-Pfalz, Berlin, Hessen und Baden-Württemberg nehmen nun auch Partner aus Nordrhein-Westfalen und Bayern teil. Insgesamt hat „NanoPharm“ 29 Partner, darunter neun innovative Forschungseinrichtungen: zwei Fraunhofer und zwei Leibniz-Institute, eine Uniklinik, ein Helmholtz-Institut sowie drei Hochschulen sowie Unternehmen – vom kleinen Unternehmen bis hin zum Pharmakonzern wie etwa Merck.

cc-NanoBioNet ist ein offenes Netzwerk. Unternehmen, die eine ergänzende Expertise beisteuern können, sind jederzeit willkommen.