Leibniz-Institut für Neue Materialien sehr positiv bewertet

2. Juli 2018


Das Leibniz-Institut für Neue Materialien erhält auch künftig einen Großteil seines Budgets durch den Bund und die Ländergemeinschaft. Das hat der Ausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern in seiner Sitzung am 29. Mai 2018 einstimmig beschlossen. Er ist damit der Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft im Anschluss an die äußerst erfolgreiche wissenschaftliche Evaluierung des INM gefolgt.

 

Die GWK hat die Leistung des Instituts hinsichtlich der exzellenten Forschung, der erfolgreichen interdisziplinären Zusammenarbeit, des überzeugenden Technologietransfers in die industrielle Verwertung, der qualitativ hochwertigen Publikationserfolge und der bemerkenswert guten Einwerbung von Drittmitteln ausdrücklich gewürdigt.

 

Ministerpräsident Tobias Hans hat der Leitung des INM und dem gesamten Mitarbeiter-Team zur sehr guten Begutachtung und erfolgreichen Weiterförderung herzlich gratuliert und für ihr Engagement gedankt. „Das INM wird im Evaluierungsbericht als eine der international führenden Einrichtungen im Bereich der Materialwissenschaften gewürdigt. Durch seine wissenschaftliche Exzellenz ist der Forschungsstandort Saarland in der internationalen Fachwelt bekannt – man kann durchaus von einem Leuchtturm der Materialwissenschaften sprechen.“, so der Ministerpräsident.

 

„Wir freuen uns über die erneute, außerordentlich positive Evaluierung des Instituts. Damit gehört das INM als im Saarland verankerte Forschungseinrichtung zur internationalen Spitzengruppe auf seinem Gebiet. Die weitere Finanzierung durch den Bund, das Saarland und die übrigen Länder wird es uns erlauben, neue Themen, wie digitale und biomedizinische Materialien, in enger Kooperation mit dem Camps aufzugreifen“, erklärt Eduard Arzt, Vorsitzender der Geschäftsführung des INM.

 

Dem INM gelingt es, - so die Gutachter - im Rahmen eines überzeugenden Gesamtkonzeptes kontinuierlich, neue grundlegende Forschungserkenntnisse zu gewinnen und darauf aufbauend innovative Anwendungen zu entwickeln. Seit der letzten Evaluierung vor sieben Jahren habe das INM seine überaus positive Entwicklung nahtlos fortgesetzt.

 

Das INM erforscht und entwickelt Materialien – für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung neuer Materialien richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen?

 

Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH mit Sitz in Saarbrücken ist ein international sichtbares Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Seit 1. Januar 1999 gehört das INM zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und beschäftigt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Forschung gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Die Grundfinanzierung von jährlich knapp 18 Millionen Euro erfolgt im Rahmen der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern. Das Saarland finanziert davon jährlich rund 37,5 Prozent.

 

(Quelle: http://www.saarland.de)