Landesprogramm zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen

10. September 2018


Ziel des neuen Landesprogramms „Frauen in Arbeit“ ist es, die unterdurchschnittliche Frauenerwerbstätigenquote im Saarland deutlich zu erhöhen. Dafür 400.000 € zur Verfügung. Es umfasst drei Schwerpunkte:

 

Die Netzwerkstelle Frauen im Beruf – FiB, die bereits im Januar 2017 vom Wirtschaftsministerium initiiert wurde. Sie ist bei der Arbeitskammer des Saarlandes angesiedelt und vernetzt Frauen überregional mit den verschiedenen Akteuren im Saarland, bietet gebündelte Informationen an einer Stelle und schließt Lücken in der Beratungs- und Infokette. Dabei geht es um die Themen Einstieg, Wiedereinstieg und Förderung von Existenzgründungen.

 

Ein zweiter Baustein sind die regionalen Beratungsstellen ‚Frau und Beruf‘. Diese unterstützen Frauen individuell und beratend vor Ort in den einzelnen Landkreisen. Durch Coaching, Mentoring und Beratung sollen vor allem Frauen nach ihrer Familienphase in die Arbeitswelt integriert werden. Bisher gab es Beratungsstellen im Saarpfalz-Kreis und in Neunkirchen. Nun können die regionalen Beratungsstellen flächendeckend eingerichtet werden.

 

Ein ganz neuer Ansatz, der durch das Landesprogramm umgesetzt werden soll, sind Maßnahmen zur Vorbereitung des Wiedereinstiegs. Dabei geht es um die ‚Stille Reserve‘, die Frauen, die noch nie gearbeitet haben oder schon längere Zeit aus dem Beruf ausgeschieden sind. Mit ihnen sollen zuerst die persönlichen Fähigkeiten und Präferenzen ausgelotet und ein Reflexionsprozess über die eigenen Kompetenzen angestoßen werden.

 

(Quelle: www.saarland.de)