Komplexe 3D-Daten auf allen Geräten

6. Februar 2017


Eine neue webbasierte Softwareplattform bringt die Visualisierung von 3D-Daten schnell auf jedes Endgerät und optimiert dadurch unter anderem auch den Einsatz von Virtual Reality und Augmented Reality in der Industrie. Damit sind Fraunhofer-Forscher dem Ideal des »Any Data on any Device« ein großes Stück nähergekommen.

 

Wer sichergehen will, dass der Empfänger Dokumente und Bilder auf seinem Rechner öffnen kann, sendet diese im PDF- und JPG-Format. Doch wie verfährt man mit 3D-Inhalten? »Eine einheitliche Möglichkeit hierfür gibt es bislang noch nicht«, sagt Dr. Johannes Behr, Abteilungsleiter »Visual Computing System Technologies« am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. Vor allem mangelt es der Industrie an einer Option, sehr große, immer komplexere 3D-Datenmengen, die anfallen, nutzbar zu machen. Und zwar auf jedem Endgerät – vom Smartphone bis zur VR-Brille. »Das Datenvolumen wächst schneller als die Möglichkeiten, diese zu visualisieren«, berichtet Behr. Die Lösung hierfür präsentiert das Fraunhofer IGD mit der Software »instant3DHub«, mit deren Hilfe Ingenieure, Techniker und Monteure auf ihren Endgeräten problemlos räumliche Konstruktions- und Montagepläne nutzen können. »So werden beispielsweise Industrieanlagen oder digitale Gebäude in Echtzeit begeh- und erfahrbar«, erklärt Behr.

 

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