KD-Pharma steigert mit hochreinen Omega 3 Fettsäuren seinen Umsatz um das Vierfache

Pressemitteilung

 

15. September 2015



Fast- Food sowie zu viel und insbesondere das falsche Fett sorgen dafür, dass der menschliche Körper ein Übermaß an Omega 6 Fettsäuren aufnimmt. Das Risiko für Herzinfarkte, Bluthochdruck und Augenleiden kann jedoch durch die zusätzliche Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren gemindert werden. Mit einem einzigartigen patentierten Verfahren hat die Bexbacher Firma KD-Pharma es geschafft, diese gesundheitsfördernden Omega 3 Fettsäuren schadstofffrei aus Fischöl zu lösen. Mit einem Reinheitsgrad von 90% eroberte das Unternehmen den Weltmarkt innerhalb von nur zwei Jahren. Von Anfang an unterstützend mitwirkend ist das Innovationsteam der saar.is.
   
Entstanden ist die Idee in den 80er Jahren in einem Merchweiler Keller. Heute bezeugen zwei große Standorte in Bexbach und Homburg, ein enormer Mitarbeiteranstieg sowie eine Umsatzsteigerung um 400% innerhalb von zwei Jahren den Erfolg des Verfahrens, das der Chemiker Dr. Rudolf Krumbholz entwickelte: eine lösungsmittelfreie Extraktion der Omega 3 Fettsäuren EPA, DPA und DHA, die unter anderem für eine normale Herztätigkeit, Sehkraft und verbesserte Hirnfunktionen sorgen. Auch gegen Muskelkater sind sie einsetzbar.

Revolution aus dem Saarland: 2000 Tonnen hochreine Omega 3 Fettsäuren pro Jahr

Mit der heutigen Ernährung bringen wir Menschen das von der Natur sorgsam ausgeklügelte Gleichgewicht im Körper ins Wanken. Insbesondere die Aufnahme großer Mengen an bestimmten Fetten sorgt für ein Übermaß an Omega 6 Fettsäuren, das ungesund ist. Omega 3 Fettsäuren können quasi als Gegenspieler agieren und zu einer besseren Balance beitragen. Eine hohe Konzentration dieser gesundheitsfördernden Omega 3 Fettsäuren kommt in fettreichen Fischen, wie zum Beispiel Sardinen, Anchovies oder Mackrelen vor. Alternativ zum Verzehr solcher Fische kann man  im Fachhandel Omega 3 Fettsäure-Kapseln kaufen. Meist liegt der Fettsäure-Anteil hier aber nur bei etwa 35%. „Das reicht nicht aus, um das Gleichgewicht wieder herzustellen“, so Rudolf Krumbholz, Gründer der KD-Pharma. Mit einem hochreinen Anteil von 90% erobern er und sein Team deshalb den Weltmarkt. 2000 Tonnen produziert KD-Pharma mittlerweile jährlich im Saar-Pfalz-Kreis, Tendenz weiter steigend: „Neben den USA, wo wir mittlerweile 50% unseres Umsatzes erwirtschaften, exportieren wir zunehmend in neue Märkte wie Asien. Das Ergebnis: Eine Vervierfachung des Umsatzes von 2013 auf 2014 von 10 auf 40 Millionen Euro“, so der niederländische Geschäftsführer Oscar Groet. Auch beim Personal wurde kräftig aufgestockt. Waren es 2011 noch 24 Mitarbeiter, sind es heute 120. In der Hauptsache beschäftigt das Unternehmen, das auch ausbildet, Wissenschaftler und Angestellte aus den Bereichen Chemie, Pharmazie, Biophysik, Qualitätskontrolle und Labortechnik. Nicht alle Fachkräfte findet KD-Pharma im Saarland: „Wir suchen unsere Mitarbeiter europaweit. Deshalb haben wir momentan auch noch keinen Fachkräftemangel“, so Groet. 30 internationale Mitarbeiter arbeiten hier an neuen Verfahren und Produkten. So sollen zukünftig Hefe, Algen und Bakterien als Rohstoffe genutzt werden, um die heutigen Rohstofflieferanten Anchovis und Sardinen, die in ihrer Zahl begrenzt sind, zu schonen. Hierfür gibt es enge Kooperationen mit der Universität des Saarlandes und der Homburger Uniklinik. Denn auch für die Arzneimittelentwicklung spielen die Omega 3 Fettsäuren eine große Rolle. Das Innovationsteam der saar.is unterstützt die KD-Pharma bei ihrem Wachstum und ihrer weiteren Entwicklung.

Nominierung zum Entrepreneur of the year 2015

Die rasante Entwicklung von KD Pharma wird auch von der Fachwelt wahrgenommen. Zahlreiche Lizenzen und Patente sowie der herausragende wirtschaftliche Erfolg führten zur Nominierung zum „Entrepreneur of the year 2015“ von Ernst&Young, dem begehrten Wirtschaftspreis. Die Entscheidung darüber fällt im Oktober.

 

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Dr. Thomas Siemer - healthcare.saarland


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