Journalistenpreis Informatik ausgeschrieben

1. August 2018


Mini-Computer erobern die Grundschule, digitale Sprachassistenten managen das Leben ihrer Besitzer, und die Weltgesundheitsorganisation erklärt Computerspielsucht offiziell zur Krankheit: Informatik dominiert den Alltag, und Medien machen die neuen Entwicklungen zugänglich, indem sie fundiert über deren Chancen und Risiken berichten. Deswegen zeichnet die saarländische Staatskanzlei und das Kompetenzzentrum Informatik Saarland auch in diesem Jahr wieder deutschsprachige Artikel, TV-Sendungen und Hörfunkstücke mit dem Journalistenpreis Informatik und 5000 Euro aus. Einsendeschluss ist am 2. September 2018.

 

Der Journalistenpreis Informatik will das Interesse der breiten Öffentlichkeit für aktuelle Informatik-Themen wecken. Daher werden Beiträge honoriert, die Forschungsergebnisse der Informatik und ihre Anwendungen allgemeinverständlich darstellen und vermitteln. Preiswürdig sind aber auch Einsendungen, die verdeutlichen, wie sehr die Informatik das alltägliche Leben prägt und beeinflusst. Außerdem sind Arbeiten willkommen, die Anstöße geben für eine gesellschaftskritische Diskussion über Möglichkeiten und Gefahren durch die Computerwissenschaft.

 

Zugelassen für den Wettbewerb sind alle Beiträge, die ab dem 16. September 2017 veröffentlicht wurden.

 

Hintergrund: Saarland Informatics Campus (SIC)
1.700 Studentinnen und Studenten aus 81 Nationen studieren in drei etablierten Fachrichtungen 15 informatiknahe Studiengänge am Saarland Informatics Campus (SIC) an der Universität des Saarlandes. Mehr als 800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen in zwei Graduiertenschulen und sechs weltweit angesehenen Forschungsinstituten das gesamte Themenspektrum der Informatik und bereichern somit insbesondere die Gebiete IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Visual Computing, Bioinformatik und Semantic Web – von den Grundlagen bis zu innovativen Anwendungen. Der SIC kooperiert mit internationalen Konzernen wie Google, Microsoft und Facebook, fördert mit dem IT-Inkubator (ITI) zahlreiche Existenzgründungen und wirkt somit als Treiber für weitere Ansiedlungen von Industrie, Forschungs- und Entwicklungslaboren.