IZFP: Prüfung pressgehärteter Karosseriebauteile

23. November 2015


Für den Anwender ist die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung ein effektives Mittel, um schnell eine sichere Aussage über die Qualität seines Produktes bereits während des Fertigungsprozesses zu gewinnen. Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) stellt insbesondere für die Herstellung von sicherheitsrelevanten Bauteilen, z. B. die B-Säule eines Autos, eine essentielle Qualitätssicherungsmaßnahme dar, da fehlerhafte Materialeigenschaften im Endprodukt schnell zum Versagen führen können. Mit der ZfP wird die Qualität eines Werkstücks getestet, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, Saarbrücken, präsentiert auf der Blechexpo in Stuttgart ein Exponat zur „Zerstörungsfreien Prüfung pressgehärteter Karosseriebauteile mit 3MA“. Das Ergebnis der Messungen erhält der Prüfer hierbei innerhalb weniger Sekunden.