INFOsys – Familienfreundlichkeit als Basis für Kreativität und Erfolg

24. September 2018


Das Kirkeler Softwareunternehmen INFOsys ist wie viele andere auch ständig auf der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden. Geschäftsführer Jan Hoßfeld geht dabei neue Wege. Als Familienunternehmer ist er besonders familienfreundlich unterwegs. Ein Vorzug, den die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen.

 

Softwareentwicklung und Sozialhilfe. Mit diesen beiden Säulen übernahm Jan Hoßfeld 2013 die Geschäftsführung des IT-Unternehmens seiner Eltern. 1990 gegründet, wurde dieses zwei Jahrzehnte von den Eltern geführt. Mutter Beate ist auch heute noch für die Buchhaltung zuständig. Ehefrau Christina ist die rechte Hand des Unternehmers und managt ihre Arbeit neben der Erziehung der dreijährigen Tochter.

 

Gesucht: kreative, technikbegeisterte Mitarbeiter und neugierige Mitdenker
„Bis vor zwei Jahren gab es sonst keine Kinder im Betrieb und dann ging auf einmal alles Schlag auf Schlag“, so Hoßfeld. Vier Kinder wurden nacheinander geboren, dies betraf immerhin ein Viertel der heutigen Belegschaft. Gleichzeitig begann das Thema Fachkräftemangel akut zu werden. Sechs bis neun Monate benötige es pro Stelle, den richtigen Mitarbeiter zu finden. Die Lösung: „Wir konzentrierten uns auf das Thema Familienfreundlichkeit, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, und suchten nach neuen Geschäftsfeldern, die uns in ganz neuen Märkten Möglichkeiten bieten.“ Dazu benötigt das Familienunternehmen kreative, technikbegeisterte Mitarbeiter und neugierige Mitdenker. „Bei Bewerbungen schauen wir nicht mehr in erster Linie auf die Lebensläufe und Schulabschlüsse. Bei uns zählen ganz andere Werte“, so der junge Chef. Das Team arbeite sehr eng zusammen und müsse entsprechend zueinander passen. „Das Fachwissen kann sich jeder mit Einsatz und unserer Hilfe aneignen. Angst oder Unsicherheit vor dem Thema IT ist unnötig.“ Lust auszuprobieren und zu lernen, Spaß an Neuem, an Knobeln und Technik seien die wesentlichen Faktoren. Und so arbeiten bei der INFOsys Kommunal GmbH beispielsweise ein brasilianischer Unternehmer, der sich dafür interessiert, IT im eigentlichen Sinne zu verstehen oder ein Banker, der, trotz Familie, eine neue Ausbildung machte.

 

Familienfreundlichkeit: „Gemacht wird, was möglich ist“
Möglich macht dies die Unternehmensphilosophie, in der Familienfreundlichkeit fest verankert ist. „Gemacht wird, was möglich ist“, so Hoßfeld. Dazu gehören das Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ von saaris, das gerade rezertifiziert wurde, ein für Eltern und Kinder komplett ausgestattetes Zimmer, flexible Arbeitszeiten ohne Zeiterfassung, Hunde, die mitgebracht werden können, gemeinsame Aktivitäten wie Grillen, Dart oder Tischfußball. Es gehe nicht um die Zeit, die hier verbracht werde, sondern um die Erreichung von Zielen.

 

Extras, die vor allem kleinere Unternehmen bieten können
Ziel ist dabei auch, Ideen für neue Geschäftsfelder zu entwickeln, so Hoßfeld: „Technik ist die Sprache des 21. Jahrhunderts und sie bietet viele Vorteile. Wir wollen auch andere dafür begeistern – ob in unserem Kerngeschäft oder neuen Feldern.“ Die Mitarbeiter wissen die Freiheiten und die vielen Extras zu schätzen. Mike Donauer hat zwei Kinder, acht Jahre und 14 Monate alt: „Wenn die Kinder krank sind, finden wir sehr flexibel und kurzfristig Lösungen.“ Michael Bindek schätzt vor allem die kompromisslose und unbürokratische Unterstützung bei unvorhergesehenen Situationen, die mit Familien, egal ob bei Kindern oder in der Pflege, immer vorkommen können. Zahlreiche Extras, die vor allem kleinere Unternehmen bieten können.


Ansprechpartner

Ute Knerr

Familienfreundliche Unternehmensführung

Tel.: 0681 9520-460

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: ute.knerr@saaris.de

Ute Knerr (saaris) mit Jan Hoßfeld im Familienzimmer bei INFOsys

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