Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen: Nanogate macht es vor

13. Februar 2017


Die Nanogate AG hat schon früh das Thema CSR (Corporate Social Responsibility) umfassend in ihre Unternehmensstrategie integriert. Die erfolgreichen Geschäftsführer sind sich sicher, ein Unternehmen, dass Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt, ist ein attraktiver Arbeitgeber und ein vertrauensvoller Geschäftspartner. Die saaris-Redaktion sprach mit CEO Ralf Zastrau.

 

Die Nanogate AG hat schon früh das Thema CSR (Corporate Social Responsibility) umfassend in ihre Unternehmensstrategie integriert. Die erfolgreichen Geschäftsführer sind sich sicher, ein Unternehmen, dass Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt, ist ein attraktiver Arbeitgeber und ein vertrauensvoller Geschäftspartner. Die saaris-Redaktion sprach mit CEO Ralf Zastrau.

 

Herr Zastrau, warum ist das Thema CSR bei Nanogate schon immer Chefsache?
Ich bin davon überzeugt, dass eine ganz besondere unternehmerische Chance darin liegt, als ein Unternehmen gesehen zu werden, welches glaubhaft auch übergreifende Verantwortung übernimmt, Respekt und Integrität in den Mittelpunkt stellt, zu besonderer Sorgfalt bereit ist und ebenso einen aktiven Beitrag in der von Anfang an erwarteten Diskussion um Technologiefolgen sowie Nachhaltigkeitsaspekte im Einsatz neuer Materialien leistet.

 

Können Sie diese besondere Chance konkretisieren?
Der Erfolg der Nanogate AG hängt vor allem von den Vertrauensverhältnissen zu Kun¬den, Investoren, Mitarbeitern, Technologiepartnern, Zulieferern, Behörden, Verbänden und auch zur Zivilgesellschaft ab.

 

Warum ist CSR gerade jetzt so wichtig, auch für kleinere Firmen?
In der Vergangenheit hat ein erheblicher, genereller Vertrauensverlust gegenüber der Wirtschaft stattgefunden. Unternehmen stehen heute bei wichtigen Stakeholdern unter Generalverdacht, primär kurzfristig sowie zulasten der Gesellschaft zu agieren.

 

Wie sieht CSR bei Nanogate in der Praxis aus?
Nanogate verfolgt seit jeher den Grundgedanken, Erwartungen von Kooperationspartnern übertreffen zu wollen sowie Vertrauen durch besonderes Engagement systematisch und vor allem langfristig aufzubauen. Möglichkeiten hierzu lassen sich in der Praxis auch immer identifizieren, und zwar entlang der kompletten Wertschöpfungskette. Angefangen von der Mitinitiierung von „Nanosafe“, des seinerzeit größten, EU-weiten Programms zur Technologieabschätzung bis hin zur Unterstützung und Umsetzung zahlreicher Programme und Engagement-Projekte in der Region.

 

Kann CSR auch bei der Innovationsentwicklung von Vorteil sein?
Unbedingt. Genauso wie auch in den operativen und strategischen Kernprozessen eines Unternehmens – wie etwa Produktentwicklung, Lieferkette, Mitarbeiter, Produktion oder Marktbearbeitung.

 

Wo sehen Sie Herausforderungen?
Sich dynamisch verändernde Wettbewerbsbedingungen, regelmäßiger Ertrags- oder Kostendruck machen die Umsetzung anspruchsvoller Wertesysteme in der Unternehmenspraxis zu einer regelmäßigen Herausforderung.

 

CSR ist häufig verbunden mit ausführlicher Berichterstattung, Kennzahlen und externen Beratern. Was ist Ihre Meinung dazu?
Grundsätzlich hat die freiwillige Nachhaltigkeitsleistung positive Effekte auf die Unternehmensentwicklung. Tatsächlich müssen Unternehmen aber auch auf zunehmende politische Regulierung und Sensibilisierung des Marktes in Bezug auf soziale und ökologische Themen reagieren. Berichtswesen kann dazu beitragen, die CSR-Performance transparent und vergleichbar zu machen. Für kleine und mittlere Unternehmen sind existierende Standards jedoch oftmals Neuland, weswegen externe Beratung zur Strukturierung von CSR-Themen hilfreich sein kann. Essentiell hierbei ist jedoch der mit Augenmaß notwendige Einsatz der Unternehmensressourcen, die vor allem in konkrete Projekte fließen sollten.

 

Ihr Resümee nach 16 Jahren CSR?
Ich bin davon überzeugt, dass authentische gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen zukünftig zum Schlüsselfaktor für Erfolg und Entwicklung wird und sich darüber hinaus nachweislich positiv auf das Arbeitgeberimage und das Recruiting auswirkt. CSR funktioniert dann, wenn messbare Vorteile für Gesellschaft und Unternehmen entstehen. Grundlage hierfür ist Authentizität und die Verankerung in den Kernprozessen des Unternehmens.

 

 

Bild: Ralf Zastrau, CEO der Nanogate AG


Ansprechpartner

Christoph Unteregger 

Gesellschaftliches 
Unternehmensengagement

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Fax.: 0681 5846125

E-Mail: christoph.unteregger@saaris.de