Für eine gemeinsame EU-Produktion von Batteriezellen

6. November 2017


Die EU braucht eine großangelegte Batteriezellenproduktion für Elektroautos – und Automobilindustrie, Politik und Wissenschaft werden zusammenarbeiten, um das möglich zu machen. Das ist das Ergebnis des Treffens, zu dem der für die Energieunion zuständige Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovic, eingeladen hatte. Vertreten waren unter anderem BASF, Total, Continental, Siemens, Renault und Daimler und der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig. Zu neuen CO2-Standards für Autos und Kleintransporter wird die EU-Kommission im November einen Vorschlag für die Zeit nach 2020 vorlegen. Dabei wird es keine Quote für Elektroautos geben. Die EU-Gesetzgebung war immer technologieneutral und wird dies auch in Zukunft bleiben. Die Mitgliedsstaaten sind entschlossen, eine wettbewerbsfähige Batterie-Produktion in Europa möglichst schnell aufzubauen. Dabei sollen alle Unternehmen und Länder beteiligt werden, die sich für das gemeinsame Ziel einsetzen wollen. Der Vizepräsident sieht das Potenzial, mehrere Produktionen in Europa aufzubauen. Prognosen zeigen, dass Millionen von Batterien gebraucht werden und daraus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor aufgebaut werden kann. Nun werden sich Arbeitsgruppen organisieren, um über Fragen wie Zuliefererkette, Finanzierung, Handelsfragen, Forschung und Innovation zu sprechen. Teilnehmer aus der Industrie können innerhalb der Arbeitsgruppen die Führung übernehmen, Interesse bekunden oder als Berichterstatter dienen.

 

Weitere Informationen auf https://ec.europa.eu/germany/news/20171012-gemeinsame-eu-produktion-von-batteriezellen-keine-quote-elektroautos_de.