Fraunhofer IBMT: Risikobewertung von Nanomaterialien

10. Januar 2017


Nanomaterialien sind Bestandteil des Alltags geworden. Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten bei stetig steigenden Produktionsmengen führen aber auch zu einer vermehrten Exposition von Mensch und Umwelt. Eine Vorhersage des Verhaltens der Nanomaterialien im Organismus gestaltet sich aufgrund fehlender Vorhersagemodelle als schwierig. Im April 2016 startete im Rahmen des „NanoSafetyCluster“-Programms das internationale, interdisziplinäre Forschungsprojekt „HISENTS: High level integrated Sensor for Nanotoxicity Screening“.

 

Elf Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln unter Leitung der Universität Leeds neue innovative Methoden, um das Verhalten der Nanopartikel im Körper detailliert zu erfassen und die hieraus resultierenden Risiken für den Menschen besser prognostizieren und sicher bewerten zu können. Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT, Sulzbach wirkt maßgeblich an diesem Projekt mit und entwirft, fertigt und validiert eine Mikrochip-basierte Multi-Organ-Plattform.

 

(Quelle: www.ibmt.fraunhofer.de)