EU: Konsultation zu digitalen öffentlichen Dienstleistungen

18. Dezember 2015


In einer öffentlichen Konsultation fragt die Europäische Kommission, wie die digitalen öffentlichen Dienste in Europa funktionieren. Bürger, Unternehmen und Behörden auf Lokal-, Regional- und Bundes- und internatio-naler Ebene können bis 21. Januar 2016 ihre Beiträge dazu einsenden, welche Erwartungen und welches Verbesserungspotenzial in Sachen elektronischer Dienstleistungen EU-weit bestehen. Die Ergebnisse der Konsultation werden in den e-Government-Aktionsplan für die Jahre 2016-2020 einfließen. Er ist ein Aspekt zur Verwirklichung des digitalen Binnenmarkts in Europa, eine der Kernprioritäten der Juncker-Kommission in den kommenden Jahren.

Ihre Strategie für den digitalen Binnenmarkt hatte die Europäische Kommission im Mai 2015 vorgestellt. Sie besteht aus 16 zentralen Maßnahmen. Dazu gehört auch die Förderung einer digitalen Gesellschaft, in der die Bürger über die erforderlichen Kompetenzen verfügen, um die Möglichkeiten des Internets zu nutzen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Ziel ist z. B., dass Unternehmen und Bürger ihre Daten nur einmal an die öffentliche Verwaltung übermitteln müssen und Behörden nicht länger mehrfach dieselben Informationen abfragen, wenn ihnen diese Angaben bereits vorliegen.

Zur Konsultation geht es auf http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13736_de.htm.


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Carine Messerschmidt

Internationalisierung

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