Erneut 20 Mio. Euro für grenzübergreifende Projekte

29. Januar 2018


In einer weiteren Genehmigungsrunde für das EU-Programm Interreg Großregion erhielten 14 grenzübergreifende Projekte den Zuschlag, davon zwölf mit saarländischer Beteiligung. Fast 20 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden freigegeben. Saarländische Projektträger können mit rund fünf Mio. Euro rechnen.

 

Zwei Projekte werden vom saarländischen Wirtschaftsministerium mitfinanziert:

 

  • KreaVert widmet sich mit seinen Projektpartnern aus allen Teilen der Großregion der sozialen Inklusion und beruflichen Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen (Langzeitarbeitslose, Migranten, Flüchtlinge) und gleichzeitig der grenzüberschreitenden Erarbeitung von sozialpädagogisch begleiteten Inklusionsstrategien. Grundlage des Projekts sind das Konzept der „Essbaren Stadt“ sowie die Unterhaltung von Solidar- und Bürgergärten. Das Partnerschafts-Netzwerk soll über die Interreg-Förderung hinaus weiterbestehen und zusätzliche Partner aufnehmen. Die Finanzierung wird dann unter anderem durch den Verkauf regionaler Produkte sichergestellt. Die Federführung hat das Zentrum für Bildung und Beruf Saar gGmbH in Saarbrücken-Burbach.
  • Prodpilot hat die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von verarbeitenden Unternehmen der Großregion, insbesondere KMU zum Ziel. Insbesondre Prozessinnovation und Produktivität sollen verbessert werden. Das Projekt peilt in wichtigen Branchen eine „intelligente Spezialisierung“ an. Auf Basis einer Studie wird ein Modell zur Messung und Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU entwickelt und in Fallstudien getestet. Es wird später für Firmen und Institutionen auf einer Internetplattform verfügbar gemacht. Die Federführung liegt bei der htw saar.

 

Weitere genehmigte Projekte:

 

  •  Babylingua ein grenzüberschreitendes Krippenprojekt des Eurodistrict SaarMoselle - NHLChirEx – ein gemeinsames Chirurgen-Ausbildungsprojekt von Universitätsklinikum Homburg und Universität Nancy - Border Studies – mit Schwer-punkt Grenzraumforschung an der Universität der Großregion - Aus dem Bereich der Materialwissenschaften kommen weitere Projekte zum Zug.

 

 

(Quelle: www.saarland.de)