Empowerment in der digitalen Arbeitswelt

20. November 2017


Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. Welche Rolle der Mensch hier künftig einnehmen wird, ist allerdings offen. Wachsen Freiheitsgrade, Autonomie, Selbstbestimmung und Entfaltungsmöglichkeiten? Oder schränken die zunehmende Transparenz durch Daten und neue Kontrollmöglichkeiten die Handlungsspielräume von Beschäftigten ein? Das BMBF-Verbundprojekt „Empowerment in der digitalen Arbeitswelt“ (EdA) geht diesen Fragen nach und entwickelt Konzepte für ein Empowerment der Menschen in der digitalen Arbeitswelt.

 

„Wenn wir die digitale Transformation der Arbeitswelt erfolgreich und nachhaltig gestalten wollen, müssen wir die Menschen dazu befähigen, die Chancen, welche die Digitalisierung für eine neue Humanisierung der Arbeitswelt bietet, zu nutzen“, betonen die Verbundkoordinatoren Thomas Lühr und Katrin Gül. Ein zentraler Ansatz ist hierbei das Empowerment der Menschen in der digitalen Arbeitswelt. Die Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Unternehmen und Interessenvertretung begreifen es als ein gelingendes Wechselspiel: zwischen der Bereitschaft der Menschen, sich eigenverantwortlich und selbstorganisiert einzubringen, und den Rahmenbedingungen, die Unternehmen bereitstellen, um dieses Engagement zu ermöglichen und zu unterstützen.

 

Unter Federführung des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. (ISF München) und unter Beteiligung der Universität Kassel, des Betriebsrats der AUDI AG Ingolstadt, der andrena objects ag und der IG Metall analysiert der Verbund den digitalen Umbruch der Arbeitswelt: „Wir wollen diesen Umbruch in seiner ganzen Komplexität vermessen und die Potenziale und Chancen aufzeigen, welche die Digitalisierung für eine menschengerechte Arbeitswelt bietet“, erklärt ISF-Wissenschaftlerin Katrin Gül.

 

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