EEN-Netzwerk hilft Fraunhofer IZFP bei der Partnersuche

16. Januar 2017


Das Enterprise Europe Network unterstützt Kooperationen, Technologietransfer und strategische Partnerschaften, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen dabei zu helfen, sich international aufzustellen. Das EEN ist mit rund 5.000 Mitarbeitern in über 600 Organisationen das weltweit größte Unterstützungsnetzwerk für Unternehmen und Forschungseinrichtungen und bietet seine Dienstleistungen überwiegend kostenlos an.

 

Dazu gehören neben der Entwicklung von Innovationspotenzialen, der Beratung zu Binnenmarkt und EU-Fördermitteln vor allem auch die Vermittlung von ausländischen Kooperationspartnern in den Bereichen Business, Technologie und Forschung. Das EEN bringt KMU, die sich keine eigene Forschung leisten können, mit Partnern aus der Wissenschaft zusammen.

 

Langjährige vertrauensvolle Partnerschaft
Ein Institut, das die Kooperationspartnervermittlung des EEN seit Jahren nutzt, ist das 1972 gegründete Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP. Mit Hilfe der umfassenden EEN-Datenbank, von transnationaler Kooperationsbörsen und Messebesuchen konnte das EEN in den letzten Jahren mehrfach dazu beitragen, für anwendungsorientierte Forschungsprojekte und die Erarbeitung von industrietauglichen Systemlösungen europäische Partner für das Institut zu finden. Dirk Henn, Referent des Institutsleiters am Fraunhofer IZFP, steht in engem Kontakt mit den Mitarbeitern des EEN. „Wir suchen in der Kooperationsdatenbank des Enterprise Europe Network regelmäßig und gezielt nach möglichen Partnern. Die Mitarbeiter des EEN stellen den Kontakt her und wir können persönlich eine mögliche Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen weltweit verhandeln. Wir sind sehr zufrieden mit den Serviceleistungen, die das EEN hier in der Region anbietet. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung zu unseren eigenen Netzwerken und Kompetenzen“, sagt Dirk Henn.

 

Fraunhofer IZFP gut aufgestellt bei Drittmitteleinwerbung
Ein aktuelles Vorhaben des Fraunhofer IZFP ist das durch das EU-Programm RFCS (Research Fund for Coal and Steel) geförderte Projekt „Optimal Residual Stress Control“, das mit einer Laufzeit von drei Jahren, einem Gesamtfördervolumen von 1,6 Mio. € und sechs Partnern aus vier verschiedenen europäischen Ländern die Qualität der Materialeigenschaften bei der Bandstahlproduktion verbessern soll.
Durch ein sensorgestütztes Prüfverfahren wird die Eigenspannung des Stahls schon während des Herstellungsprozesses getestet; das ist ressourcenschonend, reduziert Kosten und trägt zur Stärkung der Wettbewerbsposition der regionalen Produzenten bei.

 

 

Bild:

v.l.: Vera Strasburger und Carine Messerschmidt vom EEN im Gespräch mit Dirk Henn vom Fraunhofer IZFP

 

 


Ansprechpartner

Carine Messerschmidt

Enterprise Europe Network - Internationalisierung

Tel.: 0681 9520-452

Fax.: 0681 5846125

E-Mail: carine.messerschmidt@saaris.de