DFKI liefert Komponenten für Stromnetz der Zukunft

16. Januar 2017


"Designnetz" ist als eins von fünf "Schaufenstern" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) ausgewählt worden. Die Forschungsarbeiten am DFKI werden mit insgesamt rund 2,5 Millionen Euro gefördert.

 

Das Energiewendeprojekt „Designetz – Baukasten für die Energiewende, von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft“ ist ein stark anwendungs- und umsetzungsorientiertes Forschungsprojekt. "Wissenschaftler des DFKI haben die Energiewende von Beginn an mit innovativen Informatik-Methoden vorangebracht. Dieses Know-how in der Energieinformatik bündeln wir jetzt mit den neusten Methoden des maschinellen Lernens, um einen Digitalisierungsruck in der Energiewirtschaft auszulösen", erklärt DFKI-Chef Prof. Dr. Wolfgang Wahlster.

 

Designetz erstreckt sich über die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland und wird vom Bundeswirtschaftsministerium mit rund 30 Mio. Euro gefördert. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund 66 Mio. Euro. "Im Verbundprojekt Designetz entwickelt das DFKI KI-Verfahren zur Vorhersage von Erzeugung und Verbrauch erneuerbarer Energien auf Basis von Energiemassendaten und trägt somit zur Energiewende in Deutschland bei“, sagt Dr. Boris Brandherm, DFKI Designetz-Projektleiter. Das DFKI wird mit ca. 2,5 Mio. Euro gefördert (Laufzeit: 1.1.2017-31.12.2020, Förderkennzeichen: 03SIN222).

 

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