Deutsch-Französische Hochschule ehrt Absolventen der Saar-Uni

18. Dezember 2015


Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat zwei Absolventen der Saar-Uni ausgezeichnet. Carmen Gerstenmeyer hat für ihre Bachelorarbeit den Exzellenzpreis erhalten. Sie hat an der Saar-Uni und der Université de Lorraine „Deutsch-französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation“ studiert. Mit dem Dissertationspreis wurde Pierre Horn geehrt. Er hat in Saarbrücken und an der Université Paris-Sorbonne im Fach „Neuere Geschichte“ promoviert.

Die Preisverleihung fand am 26. November 2015 in der Deutschen Botschaft in Paris statt. Carmen Gerstenmeyer hat sich in ihrer Bachelorarbeit mit der Europaskepsis der Franzosen und dem Erstarken der rechtspopulistischen Partei Front National auseinandergesetzt. Der Titel ihrer Arbeit lautet: „Europa – nein danke? – Französische Euroskeptizismus am Beispiel des Wahlergebnisses des Front National bei den Europawahlen 2014“. Gerstenmeyer hat ihr Studium 2014 an der Saar-Uni und der Université Lorraine abgeschlossen. Mittlerweile hat sie das deutsch-französische Masterstudium „Affaires Européenes/Politikwissenschaften“ in Paris und Berlin aufgenommen. Der Exzellenzpreis ist jeweils mit 1.500 Euro dotiert und ging an insgesamt acht Absolventen.

Pierre Horn hat seine Dissertation bei Professorin Gabriele Clemens an der Universität des Saarlandes und an der Université Paris-Sorbonne verfasst. Das Thema seiner Arbeit lautet: „Die Herausforderung der napoleonischen Verwurzelung zwischen Rhein und Maas (1810-1814). Transnationale Studie zur öffentlichen Meinung in Roer (Deutschland), Ourthe (Belgien), Wälder (Luxemburg) und dem Departement Moselle (Frankreich)“. Der Dissertationspreis ging insgesamt an vier Doktoranden und ist jeweils mit 4.500 Euro dotiert.

Jedes Jahr ehrt die DFH gemeinsam mit ihren Wirtschaftspartnern die besten Absolventen deutsch-französischer Studiengänge sowie Doktoranden, die eine deutsch-französische Promotion oder ein deutsch‐französisches Doktorandenkolleg erfolgreich abgeschlossen haben.

(Quelle: Universität des Saarlandes)