Bundesministerin Karliczek beim Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit

18. Februar 2019


Am 5. Februar 2019 machte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek Station im Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in Saarbrücken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gaben mittels anschaulichen Demonstratoren Einblick in fünf ausgewählte Forschungsprojekte. Begleitet wurde die Bundesministerin von für nationale Medien tätigen Journalisten, die auf ihrer gemeinsamen Reise mehrere wissenschaftliche Institute und Zentren besuchten.

 

Bundesministerin Anja Karliczek besuchte am Safer Internet Day 2019 das CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit. Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Backes eröffnete den Besuch mit einer Vorstellung des Zentrums und seiner Entwicklung. Er stellte exemplarisch drei Forschungsthemen vor und verwies auf Kooperationen des CISPA, wie etwa das CISPA-Stanford-Center für Cybersicherheitsforschung und das gerade erst kürzlich gegründete HMSP (Helmholtz Medical Security & Privacy Research Center), eine Kooperation des CISPA mit dem DZNE (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) in Bonn mit einer gemeinsamen Forschungsagenda.
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sagte bei ihrem Besuch: „Für die Bundesregierung hat der Schutz der Bürgerinnen und Bürger in der digitalen Welt höchste Priorität. Wir sind in Deutschland in Sachen Cybersicherheit und Datenschutz schon heute stark aufgestellt - das CISPA ist mit seiner Arbeit und wissenschaftlichen Exzellenz ein eindrucksvoller Beleg dafür. CISPA ist ein Leuchtturm der IT-Sicherheitsforschung und betreibt Forschung zu Cybersicherheit und Datenschutz auf internationalem Spitzenniveau.“

 

Frau Karliczek zeigte sich auch sehr interessiert an den innovativen Themen zu drängenden Fragen der Gesellschaft, die in der einer Präsentationsrunde vorgestellt wurden. Hier präsentierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des CISPA fünf Forschungsprojekte, bei denen sie auch ihre Doktoranden und Nachwuchsforscher miteinbezogen.

 

Zum Thema IT-Sicherheit von Fahrzeugen stellte Dr. Stefan Nürnbergers mit seinem Studenten beispielsweise anhand einer anschaulichen Simulation die Funktionsweise seiner Software VatiCAN vor, die das Hacken von Fahrzeugen unterbindet. Das Projekt wurde 2018 mit dem Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen prämiert. Ein weiteres Projekt widmete sich dem Thema der benutzer-freundlichen IT-Sicherheit, bei dem Dr. Katharina Krombholz und ihr Team eine benutzerfreundliche Authentifizierungsmethode vorstellten, die die Bundesministerin selbst an einem Testgerät ausprobieren konnte.

 

In weiteren Präsentationen illustrierten CISPA-WissenschaftlerInnen die Bereiche Sicherheit von Gesundheitsdaten, Privatheit im Kontext von Bildern und präsentierten ein Frühwarnsystem für Massenangriffe auf kritische Infrastrukturen.

 

Gründungsdirektor Michael Backes sagte zum Besuch der Ministerin: „Es freut mich sehr, dass Frau Karliczek persönlich das neu gegründete CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit besucht hat. Das zeigt eindrücklich ihre Unterstützung für exzellente, nachhaltige IT-Sicherheitsforschung, die wir am CISPA in ihrer ganzen Bandbreite durchführen, und die Relevanz dieses Themas für die Zukunft unserer Gesellschaft.“