Saar-Uni und Korea-Institut:nachhaltige Energiespeichermethoden

19. Juni 2017


Am neuen „Transferzentrum Nachhaltige Elektrochemie“, einer gemeinsamen Einrichtung der Universität des Saarlandes und des Korea Institute of Science and Technology Europe (KIST Europe), forschen rund 15 Wissenschaftler an Fragen der nachhaltigen Energiespeicherung mit elektrochemischen Methoden. Wissenschaftlicher Koordinator des Transferzentrums ist Seniorprofessor Rolf Hempelmann, von 1993 bis 2016 Inhaber des Lehrstuhls Physikalische Chemie an der Saar-Uni. Nachhaltige Elektrochemie hat große Bedeutung für Umwelt und Energiewende. Ziel dieses Grenzbereichs aus „grüner“ Chemie, Nanotechnologie und Elektrochemie ist die effiziente Nutzung elektrischer Energie für chemische Prozesse und umgekehrt: die effiziente Umwandlung chemischer Prozessenergie in elektrische Energie. Ein Beispiel dafür sind große, stationäre wiederaufladbare Batterien, an denen Rolf Hempelmann seit vielen Jahren forscht. Diese funktionieren im Prinzip wie Brennstoffzellen, die chemische Energie in elektrischen Strom umwandeln, nur dass hierbei das Wasserstoff-Gas durch einen flüssigen Energieträger ersetzt wird, der im Kreislauf geführt wird.

 

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