Saar-Uni: intelligentere Assistenzsystem für Fluglotsen

18. April 2017


Von ihren Entscheidungen hängen Menschenleben ab, ihre psychische Belastung ist enorm. Zwischen 3,5 bis 11,3 Sekunden dauert im Durchschnitt ein Funkkontakt, währenddessen Fluglotsen dem Piloten zuhören, den Radarschirm überprüfen und neue Anweisungen geben. Assistenzsysteme sollen sie dabei unterstützen. Jedoch fehlt diesen die Fähigkeit, die ausgetauschten Kurzsätze zu verstehen und zu verarbeiten. Computerlinguisten an der Universität des Saarlandes haben nun mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein System entwickelt, das zuhört und mitdenkt. Die Wissenschaftler haben ihren Prototypen bereits in verschiedenen Simulationen für einen Großflughafen am DLR-Forschungsflughafen in Braunschweig getestet.

 

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