Fraunhofer IZFP: Der intelligente Blick ins Materialinnere

18. April 2017


Flugzeuge, Züge oder Energieanlagen müssen regelmäßig überprüft werden. Denn entdeckt man Schäden zu spät, kann das Sicherheitsrisiken bergen. Zudem geht es oft mit teuren Stillstandszeiten einher. Forscher überführen die althergebrachten Prüfroutinen mit dem Sensor- und Inspektionssystem 3D-SmartInspect nun in die digitale Welt von morgen. Materialfehler in verschleißanfälligen Strukturen wie in technischen Anlagen oder in Flugzeugkomponenten aufzuspüren, ist eine schwierige Angelegenheit: Die Prüfer sind allein auf ihre Erfahrung angewiesen. Auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 stellen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, Saarbrücken, das neue Verfahren vor.

 

„Der Prüfer weiß genau, wo er schon gemessen hat, welches Ergebnis die Messung hatte, und das Protokoll liegt sofort in digitaler Form vor“, erläutert Professor Bernd Valeske, Abteilungsleiter am IZFP und Leiter des Fraunhofer-Innovationsclusters Automotive Quality Saar AQS. Im Vergleich zum heutigen Verfahren ist das ein Quantensprung.

 

Es können daher künftig auch Prüfer eingesetzt werden, die noch nicht so erfahren sind. Zudem lässt sich die Ausbildung wesentlich verkürzen.

 

Weitere Informationen auf www.izfp.fraunhofer.de