Laborgespräche: Große Resonanz beim Thema „Metalle verstehen und designen“

7. August 2017


Die von saaris und KWT organisierten Laborgespräche boten wieder Gelegenheit, neue Ideen und Anregungen aus der Wissenschaft kennenzulernen. Diesmal traf sich die Community im Steinbeis-Forschungszentrum für Werkstofftechnik, Material Engineering Center, MECS, an der Universität des Saarlandes. Hier werden neue Materialien und Oberflächen entwickelt und erforscht.

 

Nahezu alle saarländischen Industrieunternehmen mit eigenen Entwicklungskapazitäten waren an diesem Abend vor Ort. So wie Christopher Funke, von der GLS GmbH in Gersheim, der weiß, dass es immer wieder neue Themen und Fragestellungen gibt, bei denen sich Kooperationen mit der Forschung anbieten.

 

Dominik Britz (MECS) zeigte, wie die innere Struktur eines Werkstoffes mit Hilfe einer modernen Methode der Gefügeanalyse gezielt verändert werden kann: Präparation des Materials, Kontrastierung für die Sichtbarmachung der inneren Struktur, Bildanalysen und Klassifizierung sind dabei die Schlagworte. Damit sei nun eine gezielte Werkstoffentwicklung für fast alle Größenordnungen in greifbarer Nähe. Dass sich neue Lasertechnologien perfekt in die automatisierte Produktion einbauen lassen und das in immer gleichbleibender Qualität, bewies Leander Reinert (MECS): „Im Automobilbereich erreichen wir bei den elektrischen Verbindungen deutlich höhere Zuverlässigkeit, eine Reduzierung der Reibung und des Verschleißes sowie eine Verbesserung des hohen elektrischen Widerstands. In der Medizintechnik wird bei Zahnimplantaten bereits damit gearbeitet.“

 

MECS unterstützt saarländische Unternehmen bei ihrer technologischen Weiterentwicklung. Prof. Dr. Frank Mücklich, Leiter des MECS, ermunterte die saarländischen Unternehmen, frühzeitig den Kontakt zu suchen, um Kooperationen zu entwickeln.

 

 

Bild:
Prof. Dr. Frank Mücklich beim Rundgang durch sein Zentrum


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